Dieses Firmware- Update versetzt die Benutzer in die Lage, Abbildungen auf besonders rauscharmen Niveau anzufertigen. Im Gegensatz zur ISO 100 oder höheren Einstellungen der DP1 besitzt die ISO 50 Einstellung einen engeren Dynamikumfang, wodurch Spitzlichter eventuell ausfressen können. Daher erfordert diese Einstellung eine etwas sorgfältigere Arbeitsweise des Fotografen.
Um bei ISO 50 Einstellung die besten Ergebnisse zu erhalten, rät die Firma Sigma den Fotografen dazu, auf die folgenden Punkte zu achten.
Messen Sie die Belichtung sehr exakt, wenn Sie ISO 50 benutzen. Das eingebaute Meßsystem der Kamera produziert unter den meisten Bedingungen ausgezeichnete Ergebnisse. In Situationen mit hohem Kontrastumfang raten wir jedoch zum Einsatz der Spotmessung, um den Wert der hellsten Stelle im Motiv zu ermitteln. Sie können dann den Belichtungswert durch einen oder zwei Schritte an die Helligkeit des Objekts anpassen. Wir empfehlen, die Belichtungsreihenautomatik zu verwenden.
Bei kritischen Landschaftsaufnahmen, wo ISO 50 außergewöhnliche Details mit wenig Rauschen liefert, raten wir, den manuellen (M) Modus zu verwenden. Messen Sie sorgfältig und ermitteln Sie unter Zuhilfenahme einiger Testaufnahmen und des Histogramms die korrekte Belichtung.
Für gewöhnliche Aufnahmen empfiehlt Sigma den Einsatz von Vollautomatik, Programmautomatik (P), Zeitautomatik (A) oder Blendenautomatik (S). Unter normalen Umständen produziert die Kamera exzellente Ergebnisse mit Hilfe der normalen Funktionsautomatiken und der Matrixmessung der Kamera. Wenn es die Umstände erfordern, könnte eine Belichtungs-Korrektur auf -0,3 den Spitzlichter zu Gute kommen.
ISO 50 kann bei Landschaftsmotiven etc. außergewöhnliche Ergebnisse mit feinen Details und niedrigem Rauschen liefern. Wir wünschen allen Fotografen viel Freude bei dem Einsatz der ISO 50 Einstellung.